16.05.13

Sushileecious

Als ich vor etwa sechs Monaten meine Heimatstadt verließ, um nach Wiesbaden zu ziehen, musste ich auch viele Stammlokale hinter mir lassen. Als mich nun das erste Mal - etwa einem Monat nach dem Umzug - in der neuen Stadt die Sushilust packte, musste ich doch tatsächlich googlen, ob ein Restaurant zu finden (so wenig kannte ich mich damals in der Stadt aus >//<). Qype war mir dabei einige riesige Hilfe. Schnell stand das Restaurant fest, dass ich besuchen wollte: Sushileecious!


Das Sushileecious hat meiner Meinung nach ein super gemütliches Ambiente. Besonders der hintere Teil (siehe Bild oben) hat es mir besonders angetan. (Auf dem ersten Blick bzw. von weitem sieht es so aus als würde man da an tiefen Tischen sitzen und kniend essen ^.^ Ist aber nicht so.)  Auch an den "normalen" Tischen hat man es denoch gemütlich. Das Restaurant ist hübsch dekoriert und sauber.


Auf den ersten Blick mag für den verwöhnten All-You-Can-Eat-Esser die Auswahl sehr mager vorkommen. Das täuscht, da man sich pro Gang eh nur 5 Teilchen auf den Teller packen darf, ist dies aufs erste schon mal kein Problem, da immer mehr Sorten da sind. Beim nächsten Gang zum Buffet erwartet einen auch schon eine Überraschung... neue Sorten sind aufgedeckt. Warum? Neben den klassischen Sorten, werden immer neue Kreationen ausprobiert, sodass immer etwas anderes Tisch kommt. Es wird also nie langweilig. Neben dem leckeren Sushi werden auch noch warme Speisen sowie Salate und Desserts angeboten.




Als ich das letzte Mal zu Besuch gab es sogar eine Premiere in Sache Unterhaltung. Statt dem gewöhnlichen "asia-europe Pop" aus den Lautsprechern, das man dort normalerweise zu hören bekommt, sorgte eine Dame am Guzheng für die passende musikalische Bgeleitung während des Essens.


Niklas, dem Inhaber, konnte ich durch den Email-Verkehr auch einige Worte zum Restaurant und seinem persönlichem Werdegang entlocken. Ganz schön spannend, aber lest selbst!

War es schon immer dein Traum ein Restaurant zu eröffnen?
Es war nie mein Wunsch ein jap. Restaurant zu betreiben. Als Teenager wollt ich immer was Anderes werden als meine Freunde. Alle wollten Anwalt, Pilot, Bank- oder Bürokaufmann werden. Ich war gut im Sport, im Tennis und wollte den Weg als Tennis Profi gehen. Jedoch war es zu spät für mich. Mit 17 war ich leider nicht gut genug für die Profiliga und da ich musikalisch auch gut war, war ich eine Zeit lang als Sänger und Promoter unterwegs gewesen.

Und wie kam es dann doch zu Sushileecious?
Irgendwann fragte mich mein Vater, ob ich ihm helfen könne, um ein Wiederneuanfang im Gastronomiebereich zu starten. Widerwillig liess ich mich überreden, denn wenn ich ihm nicht helfen würde, wer könnte ihm sonst noch helfen?
Seit 2000 existiert das Restaurant Sushi World auf der Rheinstrasse 17 in Wiesbaden. Ich hatte mein Vater und seine Exfrau geholfen, das Geschäft auf die Beine zu stellen, jedoch wollte ich nicht mit ins Geschäft einsteigen.
Sommer 2005 habe ich den "Ritterschlag" von Lufthansa Tochter LSG Airportgastronomie erhalten und hatte ein Fünfjahresvertrag im Flughafen Frankfurt bekommen. Meine eigene Sushibar im Flughafen wurde geboren. Durch meine Präsentation, mit welchen Ideen und Möglichkeiten ich die Sushibar nach vorne bringen möchte, hatte ich die Zusammenarbeit mit der LSG Airportgastronomie für mich gewonnen. Es waren noch weitere Bewerber anwesend, die sehr gerne diese Zusammenarbeit mit der LSG Airportgastronomie für sich entscheiden wollten. Alle Mitbewerber waren Japaner und ich als Taiwanese hatte das Rennen gemacht. Zwar hatte ich die jap. Sushikünste damals noch nicht erlernt, jedoch mit meinem Fachwissen, ein Geschäft zu führen und meine Arbeitseinstellung konnte ich ziemlich schnell in meine Aufgabe als Geschäftsführer reinwachsen. In der Zwischenzeit hatte ich tagtäglich mit Sushikünste zu tun und lernte sehr fleißig vieles kennen und nach mehr als 1 Jahr und mehr als 8 Stunden am Tag im Training, konnte ich meine 1. Sushiplatte erfolgreich für meine Gäste zubereiten und an sie verkaufen.
Im Sommer 2010 wurde die Zusammenarbeit beendet und ich hatte so viel gearbeitet, so dass  ich mir fast 1 Jahr Auszeit genommen habe.
Das Restaurant Sushi World von meinem Vater und seine Ex Frau lief leider nicht wie geplant und das Restaurant wurde Ende Januar 2011 geschlossen.
Am 1. April 2011 habe ich SUSHILEECIOUS neu eröffnet.

Und mittlerweile läuft es ja richtig gut, oder? Was ist dein Erfolgsgeheimnis? 
Letztendlich ist SUSHILEECIOUS nicht typisch japansich. SUSHILEECIOUS ist modern (keine 08-15 Sushi, auch Mal neue Sorten, die man sonst nicht kennt) , bisschen verrückt (welches jap. Restaurant spielt schon asia-europe-pop?)  ;D und es ist einfach Niklas' Stil... Ich freue mich, dass wir so viele Stammgäste haben und durch Facebook und QYPE Empfehlungen, haben wir noch mehr Neugäste dazu gewonnen. Für mich ist es wichtig, dass sich unsere Gäste bei uns wohl fühlen und viele meiner Gäste sind mittlerweile meine privaten Freunde geworden. Meine Angestellten und meine Gäste sind zum Teil zu meiner Familie bzw. meinen Freunde geworden... Weil ich meine Gäste als Freunde sehe, empfange ich meine Gäste genau so. So freuen sich auch die Gäste und fühlen sich wohl und kommen auch gerne wieder, nicht nur weil die Speisen im SUSHILEECIOUS wirklich delicious sind, sondern vielleicht auch weil Niklas und sein Team da sind.

Fazit: Tolles Restaurant. Super Preis-Leistungs-Verhätnis. Sehr netter Inhaber und Mitarbeiter. Empfehlenswert.


SUSHILEECIOUS
Rheinstrasse 17
65185 Wiesbaden

Reservieren könnt ihr telefonisch unter +49-611-370854 oder über die Facebookfanpage: Sushileecious.

14.05.13

Alverde Haarerfrischer Malve Holunderblüte

Ich bin wieder da und voller Tatendrang zumindest was das Bloggen angeht. Wie lange das wohl anhält?! :D An meinem Layout habe ich farblich etwas verändert und die liebe Vicky hat wieder ein Header für mich erstellt. Vielen Dank!

Mittlerweile ist auch der Frühling über unser Land gezogen und überall kann man den Geruch von Gegrilltem wahrnehmen. Auch ich bin ein großer Fan von Grillpartys. Abends jedoch, wenn das ganze Tamtam vorüber ist, ärgere ich mich über den Geruch von Gegrilltem im Haare und da man dann meistens noch gar nicht nach Hause geht, sondern gemütlich beieinander sitzt.

 Meine Geheimwaffe!

Auf so eine Erfindung habe ich gewartet. Denn nicht nur während der Grillsaison brauche ich solch einen Haarerfrischer, sondern auch nach Restaurantbesuchen, wo der ganze Essensgeruch in Haar und Klamotten haften geblieben ist, bewirkt es wahre Wunder.

Den Alverde Haarerfrischer gibt es in der Duftrichtung "Malve Holunderblüte" und wird, wie ihr sehen könnt, in einer pinken 75ml-Pumpflasche für ca. 3€ verkauft. Der Erfrischer, der Naturhausmarke von dm, soll neben seiner Hauptaufgabe, dem Erfrischen, auch die Haare mit Feuchtigkeit pflegen.

Fazit: Ich liebe das Teil! Meine Haare riechen nach der Anwendung fruchtig und frisch. Für mein langes Haare brauche ich etwas 5 Pumpstöße, die übrigens sehr fein sind. Den Pflegeeffekt kann ich leider nicht bestätigen, da ich kein Unterschied zu früher merke (liegt wohl auch daran, dass meine Haare eigentlich nicht trocken sind). Ich finde den Haarerfrischer toll und wird mein Dauerbegleiter in diesem Frühling und Sommer sein.

Btw. benutze ich den Erfrischer wirklich nur, wenn wir essen oder grillen waren :D  Haarewaschen bevorzuge ich weiterhin gegenüber so einem Spray ;)

Was tut ihr gegen Essensgeruch im Haar? Habt ihr den Haarerfrischer schon getestet? Wenn ja, wie findet ihr ihn? 

18.04.13

Beautymitbringsel aus Hamburg

Ich bin seit über einer Woche wieder aus Hamburg zurück und konnte mich nun aufraffen zu bloggen. Neben dem Studiumsalltag, der seit Montag wieder eingekehrt ist, muss ich oft nachmittags noch arbeiten gehen. Ich will mich aber nicht beklagen, da ich froh bin, dass ich wieder einen geregelten Alltag habe.



Wieder Erwartens hatten wir in Hamburg recht gutes Wetter. Die Sonne schien, der Himmel war blau, aber etwas kühl war es trotzdem. Vorgenommen hatte ich mir ganz viele Fotos zu machen. Wie immer kam ich nicht dazu oder war zu faul. Schande über mein Haupt. Ich kann euch aber sagen, dass ich bei diesem Besuch endlich auch mal einige Sehenswürdigkeiten abgeklappert habe: Der Michel, Landungsbrücken, Hamburg Dungeon, Hafen, Speicherstadt etc. Hat mir alles super gefallen :3

Erfreulicherweise war ich während der Glamour Shopping Week in Hamburg. Mein Ziel: Shoppen bis zum Umfallen. Es kam jedoch anders. Es wurde ledigliche eine unspektakuläre Jeans aus dem H&M mitgenommen. Mehr ausgetobt habe ich mich im Budni (gibt es nur in Hamburg und Umgebung) bei der Bourjoisauswahl.


Zuerst nahm ich nur das Foundation mit. Doch bevor ich zur Kasse gehen konnte, blinzelte mich noch die Mascara an, die sogar einen Lack mit sich brachte. Wurde eben auch das Päckchen eingesteckt. Kurz bevor es dann nach Hause ging, wollte ich unbedingt nochmal in den Budni... nur mal schauen. Aber so ist es, wenn es die Produkte nicht in der Heimat gibt. Man muss hamstern, da man sonst Angst haben muss, dass man es zuhause bereut (zumindest ist es bei mir so xD). Nun kann ich auch eine BB-Cream der Marke mein Eigen nennen.


Aber wie das Schicksal so wollte, werde ich in etwa einem Monat wieder in der schönen Hansestadt sein. Bunkern war also umsonst ;D
 
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